Hier erfahren Sie mehr zu unserer freiwilligen Arbeitsprobe

Fairness ist uns ein großes Anliegen im Bewerbungsprozess.

Sie haben bei uns die Möglichkeit, zusätzlich zum Vorstellungsgespräch, bei vielen Positionen eine freiwillige Arbeitsprobe zu machen. Sie sehen dabei, welche Aufgaben Sie im neuen Job erwarten. Das Ergebnis einer Arbeitsprobe hat übrigens keine Auswirkung auf das Auswahlverfahren. Selbstverständlich können Sie bei der Arbeitsprobe auch sämtliche Hilfsmittel verwenden und die Aufgaben bei uns im Büro oder online, von Zuhause aus, lösen.

Im Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Personalverrechnung bestehen unsere Arbeitsproben aus

· Buchungssätzen
· Rechenbeispielen
· Multiple Choice Fragen und
· offenen Fragen.

Die meisten dieser Aufgaben kennen Sie wahrscheinlich aus Ihrem Arbeitsalltag oder aus der Ausbildung in der (Bilanz-)Buchhaltung oder Personalverrechnung.

Im Assistenzbereich umfassen unsere Arbeitsproben

· Rechtschreibung
· Englisch
· Rechnen
· Rechnungsmerkmale
· Excel

Je nach Anforderungsprofil, kommen nur die für eine Position relevanten Aufgaben zum Einsatz.

Die Arbeitsprobe ist freiwillig und Sie dürfen gerne alle Hilfsmittel verwenden, die Sie benötigen. Wir stellen Ihnen vor Ort einen Taschenrechner und ggf. einen Kontenrahmen zur Verfügung.

Auch eine Online-Recherche ist natürlich erlaubt, weil sich aufgrund der jährlichen Neuerungen stets Richtlinien in der Personalverrechnung und im Finanzbereich ändern. Recherchiert werden kann somit, was auch in der Praxis nachgelesen wird!

Die Arbeitsprobe dauert, je nach Position und Fachbereich, zwischen 20 und 30 Minuten.

Vorab gehen wir alle Beispiele mit Ihnen durch, um offene Fragen zu klären.

 

1. Erklären Sie den Unterschied zwischen einem Sollsaldo und Habensaldo.

2. Bis zu welchem Betrag werden Anschaffungen als geringwertige Wirtschaftsgüter eingestuft? Betrifft die Wertgrenze den Brutto- oder Nettokaufpreis?

3. Welche dieser Rechnungsmerkmale müssen auf einer Kleinbetragsrechnung enthalten sein? (Bitte ankreuzen)

  • Name und Anschrift des liefernden oder leistenden Unternehmers
  • Name und Anschrift des Leistungsempfängers
  • Menge und handelsübliche Bezeichnung der Gegenstände bzw. Art und Umfang der Leistungen
  • UID-Nr des liefernden oder leistenden Unternehmers
  • UID-Nummer des Leistungsempfängers
  • Steuersatz
  • Ausstellungsdatum
  • Rechnungsdatum


4. Bilden Sie bei den folgenden Beispielen jeweils den Buchungssatz mit Kontenklasse, Kontenbezeichnung und Betrag:

  • Die Büromiete in Höhe von EUR 10.000,00 monatlich wird für 6 Monate im Voraus per Banküberweisung bezahlt.
  • Die „Holzmöbel GmbH“ verkauft 3 Schreibtische zu je EUR 1.200,00 (Nettopreis) an den Kunden ABC Handels GmbH.
  • Aufgrund der Beschädigung eines Schreibtisches kommt es zu einer Preisminderung von EUR 400,00, die zwei Monate später korrigiert wird.

1. Kreuzen Sie bitte die richtige(n) Antwort(en) an.

  • Die Bilanz ist eine zeitraumbezogene Gegenüberstellung von Vermögens- und Kapitalwerten.
  • Die Bilanz ist eine zeitpunktbezogene Gegenüberstellung von Vermögens- und Kapitalwerten.
  • Die GuV ist eine zeitraumbezogene Darstellung der im Wirtschaftsjahr angefallenen Aufwände und Erträge.
  • Die GuV ist eine zeitpunktbezogene Darstellung der im Wirtschaftsjahr angefallenen Ausgaben und Einnahmen.


2. Kreuzen Sie bitte die richtige(n) Antwort(en) an.

  • Der Bilanzgewinn/-verlust befindet sich auf der Aktivseite der Bilanz.
  • Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen befinden sich auf der Passivseite.
  • Anteile an verbundenen Unternehmen sind dem Eigenkapital zuzuordnen.
  • Unfertige Erzeugnisse sind dem Umlaufvermögen zuzuordnen.
  • Rechnungsabgrenzungsposten befinden sich auf der Aktiv- und Passivseite der Bilanz.


3. Bilden Sie bei den folgenden Beispielen jeweils den Buchungssatz mit Kontenklasse, Kontenbezeichnung und Betrag.

  • Eine Maschine mit Anschaffungskosten von EUR 100.000,00 (netto) wird im März gekauft und in Betrieb genommen. Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre. Verbuchen Sie den Kauf der Maschine und die planmäßige Abschreibung am Jahresende.
  • Die Fertigungsstraße der „Schrauben GmbH“ wird alle 8 Jahre in Höhe von EUR 60.000,00 (brutto) generalüberholt. Bilden Sie eine entsprechende Rückstellung.
  • Im 8. Jahr wird die Generalüberholung der Fertigungsstraße durchgeführt. Die Rechnung dafür wird mittels Banküberweisung beglichen.

1. Wann entfällt der Mehrarbeitszuschlag bei Teilzeitbeschäftigten?
(Kreuzen Sie bitte die richtige(n) Antwort(en) an.)

  • Entfällt, wenn der Dienstnehmer von sich aus darauf verzichtet
  • Entfällt, wenn 1:1 Zeitausgleich im 3-Monatszeitraum konsumiert wird
  • Entfällt, wenn eine entsprechende Gleitzeit-Betriebsvereinbarung vereinbart wurde
  • Kann nicht entfallen

 

2. Wie entscheiden Sie, welcher Kollektivvertrag für einen Dienstnehmer gilt?
(Kreuzen Sie bitte die richtige(n) Antwort(en) an.)

  • Die Zuordnung des Unternehmens zu einem bestimmten Fachverband der WKO ist ausschlaggebend.
  • Die Gewerbeberechtigung des Arbeitgebers ist entscheidend.
  • Immer der gleiche Vertrag wie für ähnliche Unternehmen in der gleichen Branche.
  • Wenn im Unternehmen kein Kollektivvertrag gilt, dann kann sich das Unternehmen den günstigsten Kollektivvertrag aussuchen.

 

3. Der Dienstgeber einigt sich mit einem Dienstnehmer auf ein Bruttogehalt von Euro 3.480,00. Die Normalarbeitszeit bei Vollzeit beträgt 38,5h/Woche, der Dienstnehmer wird jedoch nur für 20h/Woche angestellt. Berechnen Sie bitte das Bruttogehalt des Dienstnehmers für 20h/Woche.